Gesundgewinnt

Die Meta-Typen

Jeder Mensch ist anders – das gilt nicht nur für Persönlichkeit und Lebensstil, sondern auch für den Stoffwechsel. Wer trotz Diät und Sport nicht abnimmt, stößt oft an eine unsichtbare Wand: die eigene genetische Veranlagung. Der MetaCheck-Gentest macht genau das sichtbar. Er analysiert deine DNA und ordnet dich einem von vier Meta-Typen zu – Alpha, Beta, Gamma oder Delta. Jeder Typ verarbeitet die drei Makronährstoffe Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett auf seine ganz eigene Weise.

Was steckt hinter den Meta-Typen?

Die Grundlage bildet die Nutrigenetik – ein Forschungsfeld, das untersucht, wie unsere Gene beeinflussen, welche Nährstoffe wir besonders gut oder weniger gut verwerten. Nicht jeder reagiert gleich auf eine Low-Carb-Diät oder ein proteinreiches Ernährungsprogramm. Das liegt an spezifischen Genvarianten, die unsere Stoffwechselenzyme steuern. Der MetaCheck wertet diese Varianten aus einem einfachen Speichelabstrich aus und liefert damit die Basis für eine wirklich individuelle Ernährungsempfehlung.

Die vier Meta-Typen im Überblick

Meta-Typ Alpha (α)

Der Alpha-Typ verarbeitet eiweißreiche Lebensmittel besonders effizient. Kohlenhydrate und Fette hingegen werden genetisch bedingt schlechter verstoffwechselt – werden sie in zu großen Mengen aufgenommen, speichert der Körper sie rasch als Fettreserven. Für Alpha empfiehlt sich daher eine Ernährung mit einem hohen Anteil an magerem Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten und Milchprodukten bei gleichzeitig reduzierter Kohlenhydrat- und Fettzufuhr.

Meta-Typ Beta (β)

Beta-Typen verstoffwechseln sowohl Eiweiß als auch Fette gut, haben aber Schwierigkeiten mit großen Kohlenhydratmengen. Brot, Nudeln und zuckerreiche Lebensmittel bremsen den Abnehmerfolg bei diesem Typ besonders stark. Eine kohlenhydratarme, protein- und fettbetonte Kost – ähnlich dem Prinzip einer Low-Carb-Ernährung – ist hier die passende Strategie.

Meta-Typ Gamma (γ)

Gamma ist der klassische Kohlenhydrat-Typ: Vollkornprodukte, Obst und Gemüse werden hervorragend verwertet. Dafür bereiten Fette und in höheren Mengen auch Eiweiß dem Stoffwechsel mehr Mühe. Wer Gamma ist, profitiert von einer ausgewogenen, pflanzlich orientierten Kost mit reduzierten Fett- und Eiweißanteilen – und muss auf Kohlenhydrate keineswegs verzichten.

Meta-Typ Delta (δ)

Delta-Typen vertragen sowohl Kohlenhydrate als auch Fette gut, stoßen aber bei einem Übermaß an Eiweiß an metabolische Grenzen. Eine überwiegend pflanzliche oder mediterrane Ernährung mit wenig tierischem Protein kommt diesem Typ am meisten entgegen. Fettreiche Lebensmittel wie Avocados, Nüsse oder Olivenöl dürfen auf dem Speiseplan stehen – in Maßen.

Warum der Meta-Typ so entscheidend ist

Ein Ernährungsplan, der für eine Person hervorragend funktioniert, kann für eine andere Person völlig wirkungslos sein – oder sogar kontraproduktiv. Die Kenntnis des eigenen Meta-Typs nimmt das Rätselraten aus dem Abnehmen heraus. Statt blindem Ausprobieren gibt es gezielte, genetisch fundierte Orientierung. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung spielen genetische Faktoren eine wesentliche Rolle bei der individuellen Nährstoffverwertung – ein Aspekt, der in klassischen Diätprogrammen bislang kaum berücksichtigt wird.

Wenn du deinen Meta-Typen kennst, hörst du auf, gegen deinen Körper zu arbeiten – und fängst an, mit ihm zu arbeiten.